BMW steigert Quartalsgewinn um 11,4 Prozent
Über Erwartungen

BMW-Chef Harald Krüger. Bild: dpa

München. BMW hat mit einem Gewinnsprung im zweiten Quartal die Erwartungen übertroffen. Die höhere Nachfrage in Europa und auf dem besonders profitablen chinesischen Markt, die gute Absicherung von Währungs- und Rohstoffrisiken sowie geringere Investitionen trugen dazu bei. Vorstandschef Harald Krüger bekräftigte am Dienstag die Jahresziele und sagte: "BMW bleibt der führende Premiumhersteller der Welt." Der Umsatz kletterte im zweiten Quartal um 4,5 Prozent auf 25 Milliarden Euro. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) stieg um 7,9 Prozent auf 2,7 Milliarden und der Gewinn sogar um 11,4 Prozent auf 1,95 Milliarden Euro. BMW-Chef Krüger zeigte sich zuversichtlich, dieses Jahr mehr als 2,25 Millionen Autos zu verkaufen und mehr als 9,2 Milliarden Euro Gewinn vor Steuern zu erwirtschaften - "leichte Zuwächse auf jeweils neue Bestmarken", wie er sagte. Bei Absatz, Innovationen und Ergebnis wolle BMW 2016 der führende Premium-Hersteller bleiben, betonte Finanzvorstand Friedrich Eichiner. Insgesamt aber legten die Verkaufszahlen um 5,7 Prozent zu. "Mit mehr Absatz sollte man auch etwas mehr verdienen. Das haben wir geschafft", erklärte Eichiner.

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