Brexit, Türkei-Krise und Terrorismus
Metallindustrie nicht mehr so optimistisch

München. Der Brexit, die Türkei-Krise und der internationale Terrorismus drücken auf die Stimmung in der bayerischen Metall- und Elektroindustrie. Vor allem die stark exportorientierten Autobauer und ihre Zulieferer sowie die Hersteller von Metallerzeugnissen und Maschinen blicken nach Jahren des kontinuierlichen Aufschwung wenig optimistisch in die Zukunft. Gute Geschäfte erwarten dagegen die Entwickler von IT-Lösungen und Elektronikbauteilen. Sie rechnen wegen der zunehmenden Digitalisierung mit vollen Auftragsbüchern. Entsprechend schlägt dort der Fachkräftemangel inzwischen stärker durch als in den klassischen Ingenieursberufen.

Bei der Vorstellung der aktuellen Konjunkturumfrage erklärte Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt, vor allem aufgrund der stabilen Inlandsnachfrage sei die Lage "insgesamt gut". Die teilweise unsichere Lage in den Auslandsmärkten führe dazu, dass Investitionen und Beschäftigung auch an den bayerischen Standorten wieder zunähmen. Bis Jahresende rechne er mit einem Mitarbeiterplus von 20 000 auf 830 000.
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