British Airways gehackt - Weltbank unter Druck
Wirtschaftsnotizen

British Airways gehackt

Hacker haben Benutzerkonten von Kunden der Fluggesellschaft British Airways angegriffen. Sie hätten aber keinen Zugriff auf persönlichen Daten wie Namen, Adressen, gebuchte Reisen oder Kontonummern gehabt, teilte British Airways am Sonntag mit. Betroffen sei "eine geringe Zahl" Konten von Mitgliedern des "Executive Club" für Vielflieger, sagte ein Sprecher. Die Konten seien vorübergehend eingefroren. Das Unternehmen hofft, das Problem bis heute zu lösen. Wer hinter der Online-Attacke steckt, war zunächst nicht bekannt. (dpa)

Weltbank unter Druck

Der internationale Zuspruch für die von China geplante asiatische Entwicklungsbank setzt die Weltbank nach eigener Einschätzung unter Druck, sich zu reformieren. "Wir bekommen einen starken Anstoß, uns schnell zu wandeln", räumte der Vizepräsident der Weltbank-Gruppe, Cyril Muller, beim asiatischen Wirtschaftsforum auf der südchinesischen Insel Hainan ein. Deutschland, Frankreich und Italien, aber auch Südkorea wollen bei der Asiatischen Infrastrukturinvestment-Bank (AIIB) mitmachen, während die USA das Vorhaben kritisch sehen. Am Sonntag bekundete nun auch Australien sein Interesse an dem Vorhaben. Muller ließ durchblicken, dass er die Idee der Schaffung einer neuen Investi- tionsbank grundsätzlich unterstütze. Jede der weltweit großen Finanzinstitutionen lerne voneinander und er teile die Auffassung, dass ein Start bei Null eine gute Idee sei, sagte Muller. (dpa)

Yellen hält die Märkte hin

Die US-Notenbank Fed gibt wenig von ihrem beabsichtigten geldpolitischen Kurs preis. Fed-Chefin Janet Yellen sendete am Wochenende keinen neuen Signale, wann genau mit dem Start der erwarteten Zinswende zu rechnen ist. Eine erste Zinserhöhung nach der schweren Finanzkrise könnte aber im Jahresverlauf angezeigt sein, sagte Yellen während eines Vortrags in San Francisco. Sie unterstrich, dass der geldpolitische Kurs entsprechend der konjunkturellen Entwicklung erfolge. Die Fed steuert als erste und bislang einzige große Zentralbank der Welt auf eine Zinsanhebung nach den Krisenjahren zu. Wann der Startschuss genau fällt, ist aber offen. (dpa)
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