Bundesbank listet Goldbarren einzeln auf

Die Bundesbank setzt bei der Verlagerung des deutschen Goldes in heimische Tresore auf volle Transparenz. Erstmals veröffentlichte die Notenbank am Mittwoch eine umfassende Liste über ihre Goldbarrenbestände. Auf mehr als 2300 Seiten ist jeder einzelne Barren mit der jeweiligen Lagerstätte verzeichnet. Die Liste will die Bundesbank künftig einmal jährlich aktualisieren. Die nun veröffentlichten Zahlen beziehen sich auf das Jahr 2014.

Wie bereits bekannt, lagerte Ende Dezember ein Drittel (35 Prozent) der 3384 Tonnen Bundesbank-Gold in Frankfurt. 43 Prozent der Barren befanden sich zu diesem Zeitpunkt noch in Tresoren in New York, 13 Prozent in London und 9 Prozent in Paris. Bis spätestens 2020 will die Bundesbank mehr als die Hälfte ihrer Goldreserven in heimischen Tresoren aufbewahren.

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Die komplette Liste und weitere Infos:

http://www.oberpfalznetz.de/gold
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