Commerzbank: Teure Einigung mit US-Justiz

Die Commerzbank zahlt für die Beilegung von Rechtsstreitigkeiten mit US-Behörden 1,45 Milliarden Dollar. Das teilte das Justizministerium in Washington am Donnerstag mit. Bei den Verfahren handelt es sich vor allem um Verstöße gegen US-Sanktionen bei Geschäften mit Staaten wie Iran und Sudan. Zudem werfen die US-Behörden dem Institut zu laxe Vorkehrungen gegen Geldwäsche sowie Verwicklungen in den Bilanzskandal des japanischen Unternehmens Olympus im Jahr 2011 vor.

Weil die Zahlung nicht vollständig von Rückstellungen abgedeckt sind, werde für das vierte Quartal eine zusätzliche Einmalbelastung in Höhe von 338 Millionen Euro fällig, teilte die Bank am Donnerstagabend mit. Das Konzernergebnis verringert sich damit von 602 Millionen auf nur noch 264 Millionen Euro.
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