Dämpfer für die Deutsche Bank

Aktien: Fortschritte im griechischen Schuldenstreit haben dem Dax am Montag erneut Rekordstände beschert: Zum Börsenauftakt kletterte er bis auf 11 158,55 Punkte. Der schwächer als erwartet ausgefallene Ifo-Index und verhaltene Impulse aus den USA ließen das Plus beim deutschen Leitindex im Verlauf zwar etwas abschmelzen. Er behauptete zum Schluss aber Gewinne von 0,73 Prozent auf 11 130,92 Punkte, was ebenfalls eine Bestmarke bedeutet. Der MDax stand zum Schluss 0,99 Prozent im Plus bei rekordhohen 19 851,73 Punkte. Für den TecDax ging es um 1,19 Prozent auf 1569,64 Punkte nach oben.

Bei den Einzelwerten fielen die Aktien der Deutschen Bank negativ auf: Mit minus 0,43 Prozent beendeten sie ihren jüngsten Aufwärtstrend und gehörten zu den größten Verlierern im Dax. Das "Wall Street Journal" hatte am Wochenende berichtet, dass die US-Tochter Deutsche Bank Trust ebenso wie die US-Sparte der spanischen Großbank Santander am Stresstest der amerikanischen Notenbank Fed scheitern könnte.

Im MDax hatte die Aareal Bank nach der angekündigten Übernahme der Westdeutschen Immobilienbank (Westimmo) die Nase vorn. Der Kurssprung von knapp sechs Prozent bedeutete zudem den höchsten Stand seit Sommer 2007 für die Papiere des Immobilienfinanzierers. Der Eurostoxx 50 gewann 0,83 Prozent auf 3519,58 Punkte. Beim Handelsschluss an der Wall Street stand in New York der Dow Jones Industrial moderat im Minus.

Renten: Die Umlaufrendite börsennotierter Bundeswertpapiere stieg von 0,30 Prozent am Freitag auf 0,32 Prozent. Der Rentenindex Rex legte um 0,37 Prozent auf 140,68 Punkte zu. Der Bund-Future gewann 0,29 Prozent auf 158,83 Punkte.

Euro:Der Kurs des Euro blieb unverändert. Die Europäische Zentralbank (EZB) setzte den Referenzkurs auf 1,1298 (Freitag: 1,1298) Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,8851 (0,8851) Euro. (dpa)
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