Dämpfer für die Lufthansa

Aktien: Auch das Drama um Griechenland hat die Rekordjagd am deutschen Aktienmarkt am Freitag nicht gestoppt. Der Dax ging mit einem Plus von 0,44 Prozent bei 11 050,64 Punkten aus dem Handel. Der MDax schloss mit einem mageren Plus von 0,04 Prozent auf 19 657,07 Punkte. Der TecDax gewann 0,75 Prozent auf 1551,21 Punkte. Das ist der höchste Stand seit Sommer 2001.

Schlechte Nachrichten gab es aber für die Aktionäre der Lufthansa: Deutschlands größte Fluggesellschaft enttäuschte sie nicht nur mit ihrem Jahresergebnis. Sie will auch die Dividende für das abgelaufene Jahr einbehalten. Die Aktie büßte 4,25 Prozent ein. Tagesgewinner im Dax war dagegen die Aktie der Deutschen Telekom mit einem Kursplus von 1,69 Prozent. Händlern zufolge profitiert die Telekom weiter von guten Zahlen im US-Mobilfunkgeschäft, die die Tochter T-Mobile US vorgelegt hatte.

Die Aktien von BMW kletterten um 1,51 Prozent nach oben. Die Umsätze der deutschen Hersteller auf den lange schwächelnden Automärkten vieler Euroländer legen wieder deutlich zu. Dies geht aus einer Studie des Beratungsunternehmens EY hervor. Die Anteile am deutschen Sportartikelhersteller Adidas knüpften im Kielwasser teils positiver Analystenstudien mit plus 1,40 Prozent an ihren Anstieg an.

Der Eurostoxx 50 gewann 0,07 Prozent auf 3490,53 Punkte. In Paris trat der Cac-40 auf der Stelle. In London legte der FTSE-100 zu. An der Wall Street zeigte sich beim Börsenschluss in Europa der Dow Jones Industrial wenig verändert.

Renten:Die Umlaufrendite börsennotierter Bundeswertpapiere stieg auf 0,30 (Vortag: 0,29) Prozent. Der Rex gewann 0,05 Prozent auf 140,16 Punkte. Der Bund-Future stieg um 0,20 Prozent auf 158,83 Punkte.

Euro:Der Kurs des Euro fiel. Die EZB setzte den Referenzkurs auf 1,1298 (Donnerstag: 1,1387) Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,8851 (0,8782) Euro. (dpa)
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