DB Schenker und Paketdienst GLS arbeiten zusammen
Europaweite Zustellung

Hamburg. Die Bahn-Tochter DB Schenker und der Paketdienst GLS arbeiten künftig europaweit beim Transport und der Zustellung von Paketen zusammen. DB Schenker schließe damit eine Lücke in seinem Leistungsangebot, sagte Vorstand Ewald Kaiser am Freitag in Hamburg. Bislang befördert die Bahn-Tochter jährlich 35 Millionen Pakete und erreicht damit 200 Millionen Euro Umsatz. Bis zum Jahr 2020 sollen es 500 Millionen Euro sein. Die beiden Unternehmen hatten die strategische Partnerschaft im September 2015 beschlossen.

In Deutschland beginnt die Zusammenarbeit bereits in diesem Monat, es folgen die Benelux-Länder, Frankreich und Spanien. "Bis Ende 2017 sollen alle europäischen Länder in der Kooperation erfasst sein", sagte GLS-Chef Rico Back. GLS, eine Tochter der britischen Royal Mail mit Sitz in den Niederlanden, hat europaweit rund 600 Standorte und wird die Zustellung an den Endkunden übernehmen.

Zudem hat die Deutsche Bahn in London einen Großauftrag an Land gezogen. Die Tochtergesellschaft DB Arriva soll für 1,5 Milliarden Pfund (1,9 Milliarden Euro) die Nahverkehrsbahn London Overground bis zum Jahr 2024 betreiben. Das teilte die zuständige Behörde "Transport for London" mit. Arriva ist am derzeitigen Betreiber beteiligt. Die Züge von London Overground ergänzen als eine Art S-Bahn das Londoner U-Bahn-Netz. Der neue Verkehrsvertrag läuft ab November 2016.
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