Der gespaltene Energieriese

Ende 2014 hatte der Eon-Konzern überraschend die Zerschlagung des Energieriesen in zwei Teile angekündigt:

Alle Aktivitäten rund um die erneuerbaren Energien und Netze werden danach in der neuen Eon (43 000 Beschäftigte) gebündelt, die künftig ihren Sitz in Essen haben wird. Die konventionelle Erzeugung (Gas, Kohle), der Energiehandel sowie das Öl- und Gasfördergeschäft sollen unter das Dach der Uniper (14 000 Beschäftigte) in Düsseldorf kommen, die Anfang 2016 an den Start geht. Dazu gehörte ursprünglich auch die Atomenergie, die nun aber der neuen Eon zugeschlagen wird.

Kritiker hatten Eon vorgeworfen, mit Uniper eine Art "Bad Bank" zu schaffen und sich aus der Verantwortung für die Altlasten des Kernenergiegeschäfts zu stehlen. (dpa)
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