Deutsche Bank: Betrug mit CO2-Rechten

Im Skandal um Steuerbetrug beim Handel mit Luftverschmutzungsrechten sind Mitarbeiter der Deutschen Bank angeklagt worden. Die Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt wirft sieben derzeitigen Mitarbeitern und einem ehemaligen Mitarbeiter der Bank schwere bandenmäßige Steuerhinterziehung vor. Es geht nach Mitteilung der Behörde vom Donnerstag um einen Schaden von 220 Millionen Euro. Die Deutsche Bank bekräftigte, sie kooperiere mit den Ermittlern.

Die Beschuldigten sollen sich an einem Umsatzsteuerkarussell beteiligt haben. Über deutsche Gesellschaften wurden Emissionsrechte aus dem Ausland gekauft und im Inland über Zwischenfirmen weiterverkauft, ohne Umsatzsteuer zu bezahlen. Die jeweils letzte Gesellschaft in der Kette soll die Papiere wieder ins Ausland veräußert haben. Dafür ließen sich die Betrüger vom Finanzamt Umsatzsteuer zurückerstatten, die nie gezahlt worden war.
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