Dicke Luft auf Fachmesse "Inter-Tabac"

Zum Auftakt der Tabakmesse "Inter-Tabac" (noch bis Sonntag in Dortmund) fordert die Tabakbranche eine schnelle und unveränderte Umsetzung der EU-Tabakrichtlinie in deutsches Recht. Es geht um Vorgaben aus Brüssel zu Schockbildern auf Verpackungen und darüber hinaus geplante Verschärfungen durch die Bundesregierung. Im nationalen Entwurf seien komplette Werbeverbote, eine Einbeziehung von Zigarren und Pfeifentabak sowie ein Verbot von Zusatzstoffen und ein vorzeitiges Aus von Menthol-Zigaretten vorgesehen, teilten Tabakverbände zum Start der Messe mit.

Die Politik müsse für Rechtssicherheit sorgen und die im Mai 2014 aufgestellte EU-Richtlinie schnellstens eins zu eins umsetzen. Verschärfungen seien rechtlich kaum haltbar und würden die Branche unter Druck setzen. Die EU-Vorgaben müssten bis Mai 2016 umgesetzt sein. Dazu sei die Zeit inzwischen zu kurz geworden, hieß es.
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