E-Book-Preise: Apple scheitert vor Gericht

Apple hat das Berufungsverfahren um den Vorwurf wettbewerbswidriger Preisabsprachen bei E-Books verloren. Das Urteil einer New Yorker Richterin wurde in der zweiten Instanz bestätigt, wie das Gericht am Dienstag (Ortszeit) mitteilte. Der Fall begann mit einer Klage des US-Justizministeriums gegen Apple und fünf Verlage. Als Apple im Frühjahr 2010 einen E-Book-Store starten wollte, war Amazon die dominierende Kraft in dem Geschäft. Der Online-Händler verkaufte die elektronischen Büchern zum Teil mit deutlichen Rabatten. Apple bot den Verlagen hingegen ein sogenanntes "Agentur-Modell", das im Kern der deutschen Buchpreisbindung ähnelt: Sie selbst bestimmten den Preis der E-Books. Mit Rückenwind des Apple-Deals setzte die Buchbranche das System auch bei Amazon durch. Das US-Justizministerium warf Apple und den Verlagen daraufhin vor, mit illegalen Absprachen höhere Preise durchgesetzt zu haben.
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