Einstiges Vorzeigeunternehmen streicht 1000 Stellen
Kahlschlag bei SMA Solar

Vor allem die SMA-Standorte in Hessen sind vom geplanten Stellenabbau betroffen. Bild: dpa
Der Solarzulieferer SMA baut angesichts erneut schrumpfender Umsätze und eines starken Preisdrucks weitere 1000 Stellen ab. Insgesamt will das Unternehmen mit Sitz in Niestetal (Hessen) von seinen 4667 Stellen bis zum 30. Juni dieses Jahres 1600 streichen. Darin enthalten ist der bereits bekanntgegebene Wegfall von 600 Arbeitsplätzen. Betriebsbedingte Kündigungen könnten nicht ausgeschlossen werden, geht aus einer Mitteilung hervor. 1300 Stellen treffen Deutschland, und da vor allem die Standorte in Nordhessen, 300 Jobs sollen im Ausland abgebaut werden. Die anhaltende Krise der Branche hatte bei SMA Solar bereits mehrfach zum Jobabbau geführt. Die Maßnahmen dürften dem Unternehmen in diesem Jahr noch nicht zurück in die Gewinnzone verhelfen. Für 2014 bestätigte der Vorstand bei einer Umsatzprognose von 790 Millionen Euro einen Verlust von bis zu 115 Millionen Euro. SMA ist nach eigenen Angaben Weltmarktführer bei Photovoltaik-Wechselrichtern. Diese wandeln Gleichstrom in Wechselstrom und sind eine zentrale Komponente von Solaranlagen.
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