Energiekonzern Vattenfall schreibt tiefrote Zahlen
"Sehr negative Entwicklung"

Der schwedische Vattenfall-Konzern will den schwierigen Umstieg zu erneuerbaren Energien mit hohen Investitionen in die Zukunftssparte stemmen. Umfangreiche Abschreibungen sowie die anhaltend niedrigen Börsenpreise für Strom drückten das Unternehmen im zweiten Quartal tiefer in die roten Zahlen. Unterm Strich verbuchte Vattenfall einen Verlust von 28,8 Milliarden schwedischen Kronen (3,1 Milliarden Euro), wie der Staatskonzern am Dienstag in Stockholm berichtete. Der Umsatz fiel mit 36,1 Milliarden Kronen (3,86 Milliarden Euro) etwas geringer aus als im Vorjahreszeitraum. "Das ist natürlich eine sehr negative Entwicklung, die leider die Welt widerspiegelt, in der wir leben", meinte Vattenfall-Chef Magnus Hall mit Blick auf die Zahlen. Seine Braunkohle-Förderung in der Lausitz will Vattenfall bis zum Jahresende verkaufen. Unter dem Eindruck der Krise will Vattenfall auch weiter beim Personal kürzen.
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