Energieriese Eon bleibt auf Talfahrt

Der größte Strom- und Gaskonzern in Deutschland, Eon, bleibt auf Talfahrt. Nach kräftigen Gewinneinbußen im ersten Quartal setzte sich die negative Geschäftsentwicklung bis zur Jahresmitte fort. Die gesunkenen Stromhandelspreise und weiter wegbrechende Gewinne in der konventionellen Erzeugung drückten auf die Ergebnisse, teilte der Branchenprimus am Mittwoch mit. Bei einem Umsatzanstieg um fünf Prozent auf 57,3 Milliarden Euro schrumpfte das um Bewertungs- und Steuereffekte bereinigte Nettoergebnis um gut 20 Prozent auf 1,2 Milliarden Euro.

Konzernchef Johannes Teyssen zufolge schreiten die Vorbereitungen zur geplanten Aufspaltung des Versorgers in einen Konzern für Ökostrom (Eon) und für konventionelle Energien (Uniper) planmäßig voran. Das Kerngeschäft erneuerbare Energien mit 40 000 Beschäftigten wird Eon im kommenden Jahr von Essen aus, die abgetrennte Uniper - das klassische Kraftwerksgeschäft um Kohle, Gas und Atomstrom mit knapp 20 000 Mitarbeitern - von Düsseldorf aus steuern. Uniper soll in der zweiten Jahreshälfte 2016 an die Börse gebracht werden.
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