Energieversorger RWE will Töchter zusammenlegen
Es bleibt in der Familie

Angesichts massiv gefallener Gewinne aus der Stromerzeugung tritt Deutschlands zweitgrößter Energieversorger RWE mit einem internen Umbau auf die Kostenbremse. Der Aufsichtsrat habe schon vor längerer Zeit den Vorstand mit einem entsprechenden Konzept beauftragt, sagte ein Sprecherin am Samstag auf Anfrage. Ein Abbau von Personal stehe nicht im Fokus, es gehe um einfachere Strukturen.

Die "Rheinische Post" hatte berichtet, dazu sollten Töchter zusammengelegt oder mit dem Mutterkonzern verschmolzen werden. Das Blatt schrieb, der RWE-Aufsichtsrat werde auf einer Sondersitzung am 10. August über die Pläne von Vorstandschef Peter Terium beraten. Diese Details und den Termin der Sitzung selbst wollte die Sprecherin nicht kommentieren. Das Vorhaben der RWE-Führungsspitze ist grundsätzlich bereits länger bekannt. Das Programm zum internen Umbau und zur Stärkung des "Stammhauses" - der Holding RWE AG - trägt den Titel "Parent" (Elternteil).
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