Etwas Klarheit bei ABM
51 Kündigungen

Marktredwitz. Wie jetzt bekannt wurde, haben sich die Geschäftsführung des Antriebstechnik-Spezialisten ABM Greiffenberger (Marktredwitz) und der Betriebsrat auf einen Rahmen-Sozialplan geeinigt. Der gilt für die Mitarbeiter, die im Zuge der Firmensanierung gekündigt werden sollen. "Wir haben mit unserer Unterschrift den Notartermin für den neuen Gesellschafter abgewartet", sagt Betriebsratsvorsitzender Hermann Ransberger. "Wir wollten sichergehen, dass wir wirklich einen Investor haben." Wie berichtet, hat die Freisinger Senata-Gruppe ABM Greiffenberger übernommen. Der Mutterkonzern, die Greiffenberger AG, hatte zuvor für das Geschäftsjahr 2015 einen Verlust von 25,7 Millionen Euro ausgewiesen.

Zunächst soll 51 Mitarbeitern gekündigt werden. Dass weitere Kündigungen folgen werden schließt Ransberger nicht aus. "Der Rahmen-Sozialplan gilt auf jeden Fall bis Ende 2018." Von 1. Oktober an soll ABM als eigenständige Firma im Senata-Konzern eingegliedert sein, so Ransberger. "Es war allen Mitarbeitern wichtig, dass es einen Gesellschafterwechsel gab und keinen Betriebsübergang." Auch an der Geschäftsführung soll sich vorerst nichts ändern.
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