EU: Vorerst Milde für Defizitsünder

Die EU-Kommission zeigt zunächst Milde gegenüber Defizitsündern wie Frankreich oder Spanien. Die EU-Behörde fordert aber sieben der insgesamt 18 Euro-Staaten im Rahmen der jährlichen Finanzkontrolle auf, bei ihren Budgets für das kommende Jahr nachzubessern. Die betroffenen Haushalte drohten gegen die Regeln des Euro-Stabilitätspaktes zu verstoßen, teilte die Kommission am Freitag mit. Betroffen sind außer Frankreich und Spanien auch Belgien, Italien, Malta, Österreich und Portugal. Berlin dagegen hält die Vorgaben des Pakts ein. Die EU-Währungshüter wollen nun erst im März 2015 entscheiden, wie sie weiter gegen die Defizitsünder vorgehen. In den Verfahren drohen in letzter Konsequenz Geldstrafen in Milliardenhöhe.
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