Eurostat-Zahlen: Kaum Wachstum in der Euro-Zone
Konjunkturschwäche

Die Konjunktur im Euro-Raum lahmt weiter. Die Statistikbehörde Eurostat meldete am Freitag für die 18 Staaten der Gemeinschaftswährung nur 0,2 Prozent Wirtschaftswachstum im dritten Quartal im Vergleich zu den drei Monaten davor. Für die gesamte Europäische Union mit ihren 28 Mitgliedstaaten waren es 0,3 Prozent.

Die Werte liegen etwas über denen des zweiten Quartals: Für Juli bis September maß Eurostat 0,1 Prozent Wachstum (Euro-Raum) und 0,2 Prozent (EU). In dem Jahr seit dem dritten Quartal 2013 wuchs die Wirtschaft im Euro-Raum um 0,8 Prozent und in der EU um 1,3 Prozent.

Für Deutschland weist Eurostat im dritten Quartal nur 0,1 Prozent Wachstum aus, für Österreich und Italien sogar ein leichtes Schrumpfen des Bruttoinlandsprodukts. In Rumänien legte es um 1,8 Prozent zu, in Polen um 0,9 und in Griechenland und Großbritannien um je 0,7.
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