Fahrplanwechsel zwischen Regensburg und Marktredwitz am 14. Dezember bringt Verbesserungen
"Völlig neues Regionalzugkonzept"

Bild: Hartl

München. (jum) In Nordostbayern wird es nach Auskunft von Bayerns Verkehrsminister Joachim Herrmann am 14. Dezember den größten Fahrplanwechsel seit zehn Jahren geben. Zwischen Regensburg und Marktredwitz wird das Zugangebot um 30 Prozent zunehmen, Schwandorf und Regensburg werden täglich im Halbstundentakt miteinander verbunden sein. Auch zwischen Schwandorf und Furth im Wald wird das Zugangebot erweitert. Herrmann sprach von einem "konsequenten Ausbau" des Schienenverkehrs.

Hintergrund für die Verbesserungen in Ostbayern sei die "zweite Betriebsstufe" bei der Ausschreibung der Verkehrsleistungen durch die Bayerische Eisenbahngesellschaft. Für die Verbindung zwischen Regensburg, Weiden, Marktredwitz und Schirnding, die in Zukunft von der Oberpfalzbahn bedient wird, bedeute dies ein "völlig neues Regionalzugkonzept", so Herrmann. Nach der bevorstehenden Zulassung durch das Eisenbahn-Bundesamt würden dort auch fabrikneue Fahrzeuge zum Einsatz kommen.

Verkürzte Reisezeit

Im Vergleich zur bisher fahrenden Vogtlandbahn verkürze sich die Reisezeit von Weiden nach Regensburg um zehn Minuten. Über die weiter verkehrenden Regionalexpresszüge der DB und den Alex hinaus gebe es dann zwischen Regensburg und Marktredwitz bis 20 Uhr einen umsteigefreien Stundentakt.
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