"Fehlerhafte Belehrung"
Nachgefragt

Amberg. Das Landgericht Amberg verkündete ein Urteil (Az.: 24 0 259/15), dass die von der Sparkasse Amberg-Sulzbach beim Darlehensvertrag über die Finanzierung einer Immobilie verwendete Widerrufsbelehrung fehlerhaft war. Aufgrund der "fehlerhaften Belehrung" der Darlehensnehmer als Verbraucher wurde die Widerrufsfrist nicht in Gang gesetzt, so dass die Kläger noch im Dezember 2014 per Anwaltsschreiben den im Juli 2006 geschlossenen Darlehensvertrag wirksam widerrufen haben.

Zwar hat die Sparkasse Amberg-Sulzbach mittlerweile Berufung gegen das Urteil des LG Amberg vor dem Oberlandesgericht Nürnberg eingelegt, jedoch ist nach Rechtsauffassung der klägerischen Anwälte nicht zu erwarten, "dass das Urteil des LG Amberg aufgehoben wird, da die von der Sparkasse Amberg-Sulzbach wohl nicht nur in dem, dem Rechtsstreit zugrundeliegenden Darlehensverhältnis, sondern generell die verwendete Widerrufsbelehrung sowohl vom Bundesgerichtshof als auch verschiedenen Ober- und Landgerichten als fehlerhaft festgestellt worden ist, mit der die Darlehensnehmer nicht ordnungsgemäß belehrt wurden und daher die Widerrufsfrist nicht in Gang gesetzt hat".

Kurz notiert Smart-Check des Zählerstands

Regensburg. Nachzahlungen bei der Energierechnung sind bald Vergangenheit, denn Eon bietet mit seiner digitalen Anwendung, dem Eon-Smart-Check, eine einfache Möglichkeit, seinen Energieverbrauch jederzeit im Blick zu behalten und damit Nachzahlungen zu vermeiden. Eon-Kunden können mit dem Smart-Check online den Zählerstand übermitteln und erhalten unmittelbar Auskunft darüber, ob der Verbrauch mit dem prognostizierten Wert übereinstimmt. Mit diesem Frühwarnsystem lassen sich Nachzahlungen vermeiden - zum Beispiel durch eine Anpassung des Abschlags oder Energiespartipps.

Die Nutzer bekommen zudem die Chance, sich mit ähnlichen Haushalten zu vergleichen: "Der Jahresverbrauch alleine sagt noch nicht viel darüber aus, ob man zu viel Strom konsumiert. Erst in Relation zu vergleichbaren Haushalten, bekommt man ein Gefühl über den eigenen Energiehaushalt", erklärt Dr. Kristina Rodig, Leiterin Innovation bei Eon-Energie Deutschland. "Mit unserer neuen Anwendung bekommen unsere Kunden Transparenz über ihren Energiekonsum." Zudem stehen je nach Haushaltssituation individuelle Energiespartipps zur Verfügung, die konkret dabei helfen sollen, den eigenen Energieverbrauch zu verbessern.
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