Flugbegleiter verhandeln mit Lufthansa

Bei der Lufthansa keimt die Hoffnung, dass der für diese Woche angedrohte Streik der Flugbegleiter abgesagt wird. Die Gewerkschaft Ufo hat am Dienstag erst einmal darauf verzichtet, den genauen Umfang des für Donnerstag und Freitag angekündigten Arbeitskampfes festzulegen. Grund seien Gespräche mit dem Lufthansa-Vorstand, um die Lage zu deeskalieren, sagte Ufo-Chef Nicoley Baublies. "Wenn das zum Erfolg führt, könnten wir die Streiks absagen." Über den Inhalt der Gespräche wollte der Gewerkschafter nichts sagen. Sie seien auch noch nicht abgeschlossen. "Eine Entscheidung ist noch nicht gefallen." Die Lufthansa wollte sich zum Stand der Gespräche nicht äußern.

Am Montag, knapp zwei Wochen nach dem bislang härtesten Arbeitskampf in der Geschichte des Unternehmens, hatte Ufo die Flugbegleiter zur erneuten Arbeitsniederlegung aufgerufen. Die Gewerkschaft hatte diesen damit begründet, dass bei ihr kein verbessertes Angebot zur Alters- und Übergangsversorgung für die rund 19 000 Lufthansa-Flugbegleiter eingegangen sei.
Weitere Beiträge zu den Themen: Frankfurt (2447)November 2015 (9608)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.