Folgekosten des Druckerkaufs
Verbrauchernotizen

Potsdam.(dpa) Ein neuer Tintenstrahldrucker kostet nicht die Welt, die Ersatzpatronen können aber je nach Modell ganz schön teuer sein. Deshalb beginnt günstiges Drucken schon bei der Auswahl des richtigen Geräts. Hier gilt: Lieber etwas mehr Geld in den Drucker stecken, wenn er dafür günstigere Patronen oder solche mit Einzelpatronen für jede Druckfarbe enthält, rät die Verbraucherzentrale Brandenburg (VZB). "Wählen Sie lieber ein Modell mit günstigen Patronen", sagt Lisa Högden von der VZB.

Sparpotenzial gibt es auch beim Kauf von Ersatzpatronen. "Patronen von Zweitanbietern können eine Lösung sein", sagt Högden. Allerdings sollte man sich hier vor dem Kauf kundig machen, ob der Drucker mit den günstigeren Nachbauten auch funktioniert. Einige Hersteller bauen Chips in ihre Geräte ein, die ein Zusammenspiel mit Fremdprodukten erschweren oder unmöglich machen. Das Nachfüllen von Druckerpatronen lohnt sich besonders für Geräte, die einen zentralen Druckkopf und Einzeltanks für die vier Druckfarben Cyan, Magenta, Gelb und Schwarz haben. Allerdings gebe es hier zwei mögliche Probleme: Erstens könne das Nachfüllen in der Tintenstation je nach Modell mehr Geld kosten als eine Nachbaupatrone, sagt Högden. Zweitens gebe es keine Garantie, dass mit der Ersatztinte die gleichen Ergebnisse beim Druck erreicht würden wie mit der Originaltinte.

Im Auto besser nicht bedienen

Frankfurt.(dpa) Autofahrer sollten während der Fahrt keine Smartwatch bedienen. Die Straßenverkehrsordnung verbietet den Gebrauch zwar nicht explizit. Doch laut Verkehrsjurist Herbert Engelmohr vom Automobilclub von Deutschland (AVD) sollten Fahrer das Gesetz nicht herausfordern: "Derzeit ist unklar, wie ein Gericht entscheiden würde." Die Straßenverkehrsordnung regelt lediglich das Handy-Verbot. Demnach dürfen Autofahrer bei eingeschaltetem Motor nicht telefonieren, wenn das Gerät "aufgenommen oder gehalten werden muss". Nach einem Urteil des Pfälzischen Oberlandesgerichts Zweibrücken ist sogar das

Längere Reaktionszeit, geringere Aufmerksamkeit: Die Smartwatch beim Autofahren abzulesen, kann ablenken. Bild: hfz
Ablesen der Uhrzeit am Handy eine Straftat. Auf Smartwatches hat das Gesetz bislang keine konkrete Antwort. Auf der sicheren Seite sind Fahrer, wenn sie im Auto die Finger von der Smartwatch lassen. "Grundsätzlich ist es immer besser, beide Hände am Lenkrad zu haben", sagt Engelmohr. Jede Bedienung von Kommunikationsgeräten störe die Konzentration. Einer Studie zufolge verlängert sich die Reaktionszeit um mehr als 2,5 Sekunden, wenn Autofahrer eine Smartwatch im Wagen nutzen.
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