Forschern gelingt es, Tesla-Autos zu hacken
Wirtschaftsnotizen

Eon treibt Umbau voran

Der Energieversorger Eon treibt seine Neuausrichtung voran. Im Zuge der bevorstehenden Aufspaltung in einen Konzern mit Ökostrom (Eon) und mit Atom- und Kohlekraftwerken (Uniper) geht die Trennung von einigen Aktivitäten weiter. In Italien fand der Konzern nun einen Käufer für ihre Wasserkraftwerke. Eon verständigte sich mit der ERG-Gruppe aus Genua, einem Erzeuger von Strom aus erneuerbaren Energien. Die Transaktion soll einen Wert von rund einer Milliarde Euro haben. Eon hatte sich zuvor schon von seinen italienischen Kohle- und Gaserzeugungs-Kapazitäten sowie seiner Solarsparte getrennt. Die Verkäufe sind Teil der Strategie von Vorstandschef Johannes Teyssen, sich weitgehend aus den südeuropäischen Ländern zurückzuziehen. (dpa)

Tesla-Autos gehackt

Tesla hat laut Medienberichten mehrere Sicherheitslücken in seinem Elektroauto Modell S geschlossen. Zwei Forschern war es gelungen, das Auto zum Halten zu bringen und zu entriegeln, berichtete die Zeitung "Financial Times". Dafür mussten sie sich allerdings erst per Kabel mit dem Wagen verbinden - in der Realität ein eher unwahrscheinliches Szenario. Nach Angaben von "BBC News" hat Tesla die Lücke bereits geschlossen. Fahrzeugbesitzer sollen über WLAN ein Update bekommen. (dpa)

ZF zückt den Rotstift

Wegen hoher Produktionskosten will der Autozulieferer ZF Friedrichshafen den Rotstift zücken. Von den Sparplänen betroffen wären die Standorte Schweinfurt (Unterfranken), Eitorf (Nordrhein-Westfalen) und Ahrweiler (Rheinland-Pfalz) und die dortige Produktion konventioneller Stoßdämpfer, berichtet die "Stuttgarter Zeitung". "Auf unserem Kostenniveau haben wir in den vergangenen Jahren keine neuen Aufträge mehr gewonnen", sagte Firmenchef Stefan Sommer der Zeitung. Ein ZF-Sprecher bestätigte am Freitag die Kostensenkungspläne, die Gespräche mit dem Betriebsrat liefen bereits. Mit Investitionen in technisch anspruchsvollere Elektrostoßdämpfer will ZF gegensteuern. Damit das passiert, erwartet Sommer aber "einen Beitrag der Belegschaft zur Kostensenkung", wie er der Zeitung sagte. Zahlen zu den Plänen wurden nicht genannt. (dpa)
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