Fraport erhält Zuschlag für Regionalflughäfen
Übernahme in Griechenland

Auch der Flughafen in Thessaloniki wird vom Frankfurter Flughafenbetreiber übernommen. Archivbild: dpa
Nach monatelanger Hängepartie bekommt der Frankfurter Flughafenbetreiber Fraport den Zuschlag für den Betrieb von 14 griechischen Regionalflughäfen. Die entsprechende Entscheidung der Regierung von Ministerpräsident Alexis Tsipras wurde am Dienstag bekannt. Der Gesamtkaufpreis für die Betreiberkonzessionen beträgt 1,234 Milliarden Euro.

Der Verkauf an Fraport ist eine der Bedingungen für das dritte Hilfsprogramm für Griechenland im Volumen von bis zu 86 Milliarden Euro. Die Frankfurter hatten sich gemeinsam mit dem griechischen Partner Copelouzos 2014 in einem Bieterwettbewerb durchgesetzt und den Zuschlag für die Betreiberkonzessionen bis ins Jahr 2055 erhalten. Die Regierung von Tsipras hatte die Privatisierung jedoch danach infrage gestellt und später Änderungen an den Verträgen gefordert. Eine Übernahme des Betriebs durch Fraport noch in diesem Jahr scheint angesichts der Verzögerungen nicht realistisch. Unter den Flughäfen, die die Fraport AG übernehmen soll, sind die auf den Inseln Mykonos, Santorini und Skiathos sowie Rhodos, Korfu und Kos und einer auf Kreta. Das von Fraport mehrheitlich geführte Konsortium übernimmt auch den Flughafen der zweitgrößten griechischen Stadt Thessaloniki.
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