Fresenius steigert Umsatz und Gewinn - Tochter FMC mit geringerem Ergebnis
Krankenhaus-Kauf zahlt sich aus

Der Medizinkonzern Fresenius ist im vergangenen Jahr auch wegen des milliardenschweren Zukaufs von Krankenhäusern erneut deutlich gewachsen. Der Konzern steigerte laut Mitteilung vom Mittwoch den Umsatz um 14 Prozent auf 23,2 Milliarden Euro. Unter dem Strich kletterte der Überschuss um knapp 6 Prozent auf rund 1,1 Milliarden Euro. Die Dividende solle um 6 Prozent auf 0,44 Euro je Aktie steigen, schlug der Vorstand vor. 2014 hatte die Krankenhaus-Tochter Helios 41 Kliniken vom Rivalen Rhön-Klinikum übernommen. Die ebenfalls im Dax notierte Dialyse-Tochter Fresenius Medical Care (FMC) hatte vor allem im für sie wichtigen US-Markt zu kämpfen, wo Anfang 2014 staatliche Zuschüsse zur Nieren-Behandlung gekürzt worden waren. FMC konnte trotzdem den Umsatz um 8 Prozent auf 15,8 Milliarden Dollar (13,9 Milliarden Euro) steigern. Weil ein Sparprogramm den Gewinnrückgang bremste, sank das Konzernergebnis nur um 6 Prozent auf rund 1,05 Milliarden Dollar (924 Millionen Euro).
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