Fünf zentrale Fachbegriffe auf der IFA

Zur Technik-Messe IFA gibt es jedes Jahr Schlagworte, die Branchentrends widerspiegeln. Fünf Begriffe, an denen auf der IFA in diesem Jahr kaum jemand vorbeikommt:

Wearables: So wird die neue Kategorie kleiner Geräte genannt, die - nach wörtlicher Übersetzung - "tragbar" sind. Das trifft im Prinzip zwar auch auf Handys und Smartphones zu, aber bei den "Wearables" geht es um Computertechnik, die direkt am Körper getragen wird. Im Moment stehen vor allem Computer-Uhren im Mittelpunkt. Zu Wearables gehören auch Fitness-Armbänder oder in Zukunft eventuell auch Anziehsachen mit Chips und Internet-Anbindung.

Smart TV: Es geht um Fernseher mit Internet-Anschluss. Die Idee ist, dass der Zuschauer auf seinem Smart TV nahtlos zwischen TV-Sendungen und Online-Angeboten umschalten kann. Die Bedienung bei den Internet-Angeboten wurde anfangs als zu komplex und schwerfällig kritisiert, inzwischen besserten die Hersteller nach.

Streaming: Internet-Inhalte wie Musik oder Filme werden beim Streaming nicht komplett heruntergeladen, sondern direkt aus dem Netz abgespielt. Der Vorteil: keine Ladezeiten. Der Nachteil: Man braucht eine schnelle und stabile Internet-Verbindung - was allerdings immer mehr zum Alltag gehört.

Ultra-HD: Die Technik soll ein viel schärferes Bild als die aktuelle HD-Auflösung bieten. Sie ist auch unter dem Begriff "4K" bekannt. Die Bildschirme haben bei Ultra-HD 3840 mal 2160 Pixel. Bei der gewöhnlichen HD-Auflösung sind es 1920 mal 1080 Bildpunkte.

Internet der Dinge und smartes Zuhause: Immer mehr Geräte werden mit dem Internet und miteinander verbunden. Die Idee ist, dass zum Beispiel die Heizung sich von unterwegs steuern lässt oder sogar automatisch angeht, wenn sich das Auto des Besitzers dem Haus nähert. Zugleich setzen viele Anbieter auf eigene Formate, was den Austausch von Daten zwischen verschiedenen Geräten erschwert. (dpa)
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