Für Lufthansa geht es weiter abwärts

Aktien: Das zähe Ringen im griechischen Schuldendrama hat den Dax am Mittwoch wieder belastet. Zudem hielten sich die Anleger vor dem am Abend erwarteten Zinsentscheid der US-Notenbank Fed zurück. Der deutsche Leitindex schloss 0,60 Prozent tiefer bei 10 978,01 Punkten. Der MDax fiel um 1,03 Prozent auf 19 520,13 Punkte. Der TecDax gab um 0,84 Prozent auf 1626,40 Punkte nach.

Am Dax-Ende knüpften die Papiere der Lufthansa an ihre jüngsten Verluste an und fielen um fast 2 Prozent. Die Anteilsscheine des Automobilzulieferers Continental büßten 1,82 Prozent ein. Auch europaweit wurden Aktien aus dieser Branche gemieden. Zu den größten Gewinnern hingegen zählten Linde und die Deutsche Telekom. Der Industriegase-Hersteller macht nach einem behäbigen Jahresauftakt Hoffnung auf bessere Geschäfte. "Das zweite Quartal ist bereits besser - das haben wir im April und im Mai gesehen", sagte Unternehmenschef Wolfgang Büchele der "Financial Times". Die Aktien stiegen an der Index-Spitze um knapp 2 Prozent. Im Übernahmepoker um die Telekom-Tochter T-Mobile US will einem Bericht zufolge auch der US-Kabelriese Comcast mitspielen. Die Telekom sei in Verkaufsgesprächen mit dem Kabel-Konzern, schrieb das "Manager Magazin" unter Berufung auf mehrere Insider. Die T-Aktien zogen um rund 1 Prozent an.

Der Eurostoxx 50 fiel um 0,73 Prozent auf 3428,76 Punkte. Der US-Leitindex Dow Jones Industrial zeigte sich beim Handelsschluss in Europa kaum bewegt.

Renten: Die Umlaufrendite börsennotierter Bundeswertpapiere stieg von 0,62 Prozent am Vortag auf 0,64 Prozent. Der Rex fiel um 0,09 Prozent auf 138,19 Punkte. Der Bund-Future gab um 0,22 Prozent auf 151,40 Punkte nach.

Euro:Der Kurs des Euro stieg Die Europäische Zentralbank (EZB) setzte den Referenzkurs auf 1,1279 (Dienstag: 1,1215) US-Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,8866 (0,8917) Euro. (dpa)
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