Fukushima und Fracking

Zum Artikel "Fracking: Kein Komplettverbot" vom 30. Januar auf der Seite "Landespolitik" schreibt ein Leser:

Man möge sich einmal vorstellen, die Partei, die mindestens zwei Jahrzehnte, wenn nicht noch mehr, die Atomkraftwerke als unverzichtbare Energiegewinnung hielt, auch durch Fukushima nur schwer von ihrer Vorstellung abzubringen war, die Partei, deren ehemaliger Ministerpräsident den Oberpfälzern die WAA als harmlose Fahrradspeichenfabrik verkaufen wollte, diese Partei will uns weismachen, dass sie weiß was "nicht wassergefährdende Stoffe" sind. Allen voran Ilse Aigner, die der Opposition Panikmache vorwirft. Diese Dame habe ich noch als Bundesministerin für Ernährung in schlechter Erinnerung, wie sie jeden Fleischskandal mit ihrem "mehr Kontrolle-Gestammel" der Presse zu erklären versuchte.

Wenn es laut ihrer Aussage in Bayern keine frackbaren Vorkommen gibt, dann hätte man ja den Antrag der Grünen auch befürworten können.

Bleibt mir nur noch, einen Satz vom hochverehrten Kabarettisten Dieter Hildebrandt (etwas abgewandelt) zu zitieren: "Das Maß der Unverschämtheit bestimmt den Wahlerfolg."

Günther Menzel, 92224 Amberg
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