Fusion perfekt
Anteilseigner von DZ-Bank und WGZ-Bank stimmen zu

Frankfurt. Dem Zusammenschluss der genossenschaftlichen Spitzeninstitute DZ-Bank und WGZ-Bank zur neuen Zentralbank für gut 1000 Volks- und Raiffeisenbanken in Deutschland steht nichts mehr im Wege. Die Anteilseigner der DZ-Bank stimmten bei der Hauptversammlung am Mittwoch in Frankfurt mit 99,99 Prozent für die Fusion, wie das Institut mitteilte. Zuvor hatten die Aktionäre der deutlich kleineren WGZ ebenfalls fast einstimmig für das Vorhaben votiert. Das neue Zentralinstitut soll unter dem Namen "DZ-Bank. Die Initiativbank" nun am 1. August an den Start gehen. Gemessen an der Bilanzsumme von knapp 500 Milliarden Euro entsteht das drittgrößte Institut in Deutschland nach Deutscher Bank und Commerzbank. Die neue Bank führen soll DZ-Bank-Chef Wolfgang Kirsch, WGZ-Chef Hans-Bernd Wolberg wird sein Stellvertreter.

Die Partner erwarten nach früheren Angaben durch die Fusion, die einmalig etwa 250 Millionen Euro Kosten verursacht, ab 2020 ein jährliches Einspar- und Ertragspotenzial von bis zu 175 Millionen Euro. Den Löwenanteil will das Management durch Personalabbau realisieren: Nach bisheriger Planung sollen in dem fusionierten Unternehmen etwa 700 Vollzeitstellen wegfallen. Derzeit haben die beiden Häuser zusammen etwa 5600 Stellen.
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