Gabriel legt Regierungsprognose vor
„Robustes Wachstum“

Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD). Bild: dpa

Berlin. Die Bundesregierung geht trotz eines schwierigen außenwirtschaftlichen Umfelds weiter von einem robusten Wachstum der deutschen Wirtschaft aus. Für das laufende Jahr hob sie das erwartete Wachstum von 1,7 auf 1,8 Prozent an. Für das nächste Jahr korrigierte sie ihre Projektion von 1,5 auf 1,4 Prozent. Das geht aus der Herbstprognose hervor, die Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) am Freitag in Berlin vorstellte. "Es ist bemerkenswert, wie robust die deutsche Wirtschaft wächst", sagte er. Der Rückgang des Wachstums in 2017 liegt nach Gabriels Worten an den vielen Feiertagen. Die schwarz-rote Koalition liegt mit ihrer Konjunkturprojektion etwa auf Linie mit den führenden Wirtschaftsinstituten. Der Arbeitsmarkt entwickle sich trotz des schwachen außenwirtschaftlichen Wachstums und des Flüchtlingszuzugs weiterhin erfreulich, sagte der SPD-Chef. 2018 werden demnach 44,3 Millionen Menschen erwerbstätig sein, rund 1,3 Millionen mehr als im Jahr 2015 und ein neues Rekordniveau. Die Arbeitslosenzahl werde bis 2018 auf 2,63 Millionen sinken - etwa 160 000 Arbeitslose weniger als im Jahr 2015.

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