Gastgewerbe freut sich über gedeckte Tische und klagt über Bürokratie

Gastgewerbe freut sich über gedeckte Tische und klagt über Bürokratie (dpa) Das deutsche Gastgewerbe klagt über die derzeitigen Belastungen. "Ob Arbeitszeitdokumentation oder Allergenkennzeichnung: 2015 geht schon jetzt als Bürokratie-Jahr in die Branchen-Geschichtsbücher ein", erklärte der Präsident des Branchenverbands Dehoga, Ernst Fischer, am Dienstag. Dem Statistischen Bundesamt zufolge haben die Hotels und Gaststätten im vergangenen Jahr in Deutschland höhere Umsätze erzielt als 2013. Die Betriebe
Das deutsche Gastgewerbe klagt über die derzeitigen Belastungen. "Ob Arbeitszeitdokumentation oder Allergenkennzeichnung: 2015 geht schon jetzt als Bürokratie-Jahr in die Branchen-Geschichtsbücher ein", erklärte der Präsident des Branchenverbands Dehoga, Ernst Fischer, am Dienstag. Dem Statistischen Bundesamt zufolge haben die Hotels und Gaststätten im vergangenen Jahr in Deutschland höhere Umsätze erzielt als 2013. Die Betriebe hatten rund 3,2 Prozent mehr Geld in den Kassen. Preisbereinigt blieb den Hotels und Gaststätten noch 1,0 Prozent mehr Erlös. Das war der höchste Zuwachs seit 2011 (real plus 2,3 Prozent, nominal plus 3,9 Prozent). Als Gründe für den Aufschwung nannte der Verband die gute Konsumlaune im Inland sowie den starken Zuspruch durch Gäste aus dem Ausland. Für 2015 erwartet der Dehoga-Präsident einen schwächeren nominalen Umsatzzuwachs von 1,5 Prozent. "Mehr Bürokratie und höherer Kostendruck lassen sinkende Gewinne erwarten." Es zeigten sich auch erste negative Auswirkungen des gesetzlichen Mindestlohns: eingeschränkte Öffnungszeiten, eingesparte Arbeitsplätze und höhere Preise. Archivbild: dpa
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