Gebühren für Aktiendepots
Kurz notiert

Düsseldorf.(dpa) Beim Anlegen in Aktien müssen Verbraucher die Depot- und Orderkosten betrachten. Denn sonst kann es ihnen passieren, dass mögliche Gewinne für die Gebühren draufgehen, warnt die Verbraucherzentrale NRW. Sie hat sich die Preise für zwei Musterdepots bei zehn Geldinstituten angesehen. Sie schwankten zwischen 19,95 Euro und 650 Euro pro Jahr. Bevor man sich für ein Angebot entscheidet, prüft man daher besser ganz genau die Ordergebühren für Aktienkäufe und die jährlichen Depotkosten sowie mögliche Mindest- und Höchstgrenzen.

Smartphone als Spielzeug

Berlin.(dpa) Das Smartphone ist längst zur Spielkonsole geworden. Mehr als 16 Millionen Menschen in Deutschland (38 Prozent) nutzen ihr Smartphone auch für Spiele. Das hat eine Umfrage der Gesellschaft für Konsumforschung ergeben. Sieben von zehn Spielern (69 Prozent) zocken mehrmals pro Woche, weitere 15 Prozent immerhin mehrmals im Monat. Im Auftrag des Bundesverbandes Interaktive Unterhaltungssoftware (BIU) wurden 25 000 Teilnehmer befragt.

Stolperfallen auf Volksfest

Hamm.(dpa) Wer auf einem Volksfest über ein verlegtes Kabel stürzt, kann Anspruch auf Schadenersatz haben. Liegen mehrere Kabel auf dem Boden, muss der Betroffene auch nicht ohne weiteres beweisen, über welches Kabel er gestürzt ist. Das entschied zumindest das Oberlandesgericht (OLG) Hamm, wie die "Neue juristische Wochenschrift" berichtet.

In dem verhandelten Fall war eine Frau auf einem Volksfest über ein verlegtes Kabel gestürzt. Sie wollte Schadenersatz und Schmerzensgeld geltend machen. Da sich aber an der Unfallstelle mehrere ungebündelte Kabel befanden, war sich die Vorinstanz nicht sicher, ob die Klägerin tatsächlich über ein Versorgungskabel des Beklagten gefallen war. Sie wies daher die Klage ab. Das OLG Hamm sah diese Frage anders: Der Schausteller hätte beweisen müssen, dass die Klägerin über ein Kabel der Konkurrenz gestolpert war. Und weil er dies nicht konnte, haftet er nach Ansicht des OLG. Allerdings berücksichtigte das Gericht ein 50-prozentiges Mitverschulden der Klägerin. Denn die hätte nach Ansicht des Gerichts mit der Stolperfalle rechnen müssen.

Mittäter statt Finanzagent

Berlin.(dpa) Bei Stellenanzeigen, in denen ein Job als Finanzagent angeboten wird, sollten Verbraucher skeptisch sein. Derzeit sind Betrüger mit der Masche unterwegs. Die Gefahr ist groß, dass das Angebot unseriös ist, warnt der Bundesverband deutscher Banken. Laut Jobangebot sind Menschen gesucht, die bereit sind, von ihrem Konto Geld an Dritte zu überweisen. Als Grund werden eine Liebesbekanntschaft im Netz oder eine angebliche Fehlüberweisung angegeben. Der Finanzagent soll dann einen Teil des Geldes, das er überweisen soll, als Provision behalten dürfen. Der Trick: Das Geld stammt in der Regel von Menschen, die Opfer von Phishing wurden. Um die Spur zu verwischen, sollen die Finanzagenten das Geld weiterüberweisen - und machen sich so zum Mittäter.
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