Gespräche zwischen Gewerkschaft Ufo und Konzern
Lufthansa: Vorerst kein Streik

Das Kabinenpersonal der Lufthansa geht an die Arbeit. Der Streik wurde abgeblasen. Bild: dpa
Bei der Lufthansa haben die Flugbegleiter ihren für Mittwoch geplanten Streik nach einem neuen Angebot abgesagt. Die Kabinengewerkschaft Ufo verzichte nach einer Annäherung in dem Tarifkonflikt vorerst auf einen Ausstand, sagte deren Chef Nicoley Baublies in der Nacht zum Dienstag. Die Gewerkschaft werde nun in weitere Gespräche mit dem Management eintreten, "um zu gucken, wie wir das Ganze vertieft kriegen". Wenn dies bis Mitte Juli nicht erfolgreich verlaufe, "dann kann es danach auch tatsächlich wieder zu Arbeitskämpfen kommen". Der Konzern zeigte sich erleichtert und begrüßte die Rückkehr der Flugbegleiter an den Verhandlungstisch. Über konkrete Verhandlungstermine wollten sich die Parteien demnach noch am Dienstag verständigen, sagte ein Unternehmenssprecher. Ufo verlangt bei der Reform der Betriebs- und Übergangsrenten für die rund 19 000 Flugbegleiter wesentlich höhere Beiträge des Arbeitgebers. Lufthansa soll zudem anerkennen, dass die zum Jahresende 2013 gekündigten Renten-Tarifverträge bis zu einer Neuregelung nachwirken und damit vorerst gültig bleiben. Mit dem parallelen Tarifstreit zwischen Lufthansa und der Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit hat der Kabinenkonflikt nichts zu tun, auch dort geht es aber um Rentenfragen.
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