Glaube soll nicht einengen

Auf den Leserbrief "Grenzen der Pressefreiheit" schreibt ein Leser:

Ihr Vorschlag, Herr Kunz, Gotteslästerung unter Strafe zu stellen, erschreckt mich. Was kommt danach, etwa die "heilige" Inquisition? Auch ich bin Christ und kenne die Darstellungen von Jesus oder Mohammed, und ja, ich finde beide widerlich. Glaube sollte aber nicht einengen, sagt Erzbischof Zollitsch, sondern frei machen. Mir gibt diese Haltung Gelassenheit, ohne Wut mit der Diffamierung religiöser Symbole umzugehen. Über allem steht für mich die Überzeugung, dass jeder sich frei zu allen Bereichen des Lebens äußern darf, auch wenn ich dessen Meinung für völlig falsch halte: "Ich lehne ab, was Sie sagen, aber ich werde bis auf den Tod Ihr Recht verteidigen, es zu sagen." (Evelyn Beatrice Hall).

Günther Weise,92256 Hahnbach
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