Griechenland drückt Dax weiter ins Minus

Aktien: Die Ungewissheit über den Ausgang neuer Krisengespräche zu Griechenland hat den deutschen Aktienmarkt am Dienstag stark belastet. Nach einem freundlichen Handelsauftakt bröckelte der Daxim Verlauf stetig ab und notierte am Ende 1,96 Prozent tiefer bei 10 676,78 Punkten. Damit fiel der Leitindex auf das Niveau von Mitte Februar zurück. Schon am Vortag hatte der Dax verloren, wenngleich weniger als zunächst befürchtet. Der MDax büßte am Dienstag 1,31 Prozent auf 19 415,30 Punkte ein. Für den TecDax ging es um 1,57 Prozent auf 1625,17 Punkte nach unten.

Unter den Einzelwerten standen die Aktien von Prosieben-Sat1 und Axel Springer im Fokus. Kreisen zufolge verhandeln die Medienkonzerne über einen Zusammenschluss. Die Titel von Axel Springer steigen um 2,18 Prozent, während es für die Papiere von Prosieben-Sat1 um 0,53 Prozent nach unten ging. Ein guter Zwischenbericht des britischen Online-Versandhändlers Asos sorgte für Fantasie beim deutschen Konkurrenten Zalando. Die vor kurzem in den MDax aufgestiegenen Papiere des Internet-Handelshauses zogen an der Index-Spitze um 2,37 Prozent an.

Europaweit verbuchten die Börsen ebenfalls Verluste. Der Eurostoxx 50 sackte um 2,11 Prozent auf 3294,19 Punkte ab. In den USA verlor der Dow Jones Industrial knapp 1 Prozent.

Renten: Am Rentenmarkt fiel die Umlaufrendite börsennotierter Bundeswertpapiere von 0,60 Prozent am Vortag auf 0,59 Prozent. Der Rexgewann 0,01 Prozent auf 138,88 Punkte. Der Bund-Future rückte um 0,83 Prozent auf 153,83 Punkte vor.

Euro:Der Kurs des Euro fiel. Die Europäische Zentralbank (EZB) setzte den Referenzkurs auf 1,0931 (Montag: 1,1008) US-Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,9148 (0,9084) Euro. (dpa)
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