Grillo soll BDI-Präsident bleiben

Ulrich Grillo. Archivbild: dpa
Der Duisburger Unternehmer Ulrich Grillo soll für zwei weitere Jahre an der Spitze des Industrieverbandes BDI bleiben. Das Präsidium des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI) schlug den 55-Jährigen am Montag einstimmig für eine zweite Amtszeit vor, die Anfang 2015 beginnt. Die Wiederwahl Grillos auf der Mitgliederversammlung am 24. November gilt als sicher. Grillo, der 2013 den Posten vom früheren Hochtief-Chef Hans-Peter Keitel übernahm, führt als Vorstandsvorsitzender die familieneigenen Grillo-Werke mit rund 1600 Mitarbeiter, die vor allem Zink und Schwefel verarbeiten. Grillo hat sich bislang in Berlin vor allem als Mahner bei der Energiewende und in der Euro-Staatsschuldenkrise einen Namen gemacht.

Der BDI ist einer der führenden Wirtschaftsverbände in Deutschland und vertritt die politischen Interessen von über 100 000 Unternehmen mit gut acht Millionen Beschäftigten. Heute erwartet Grillo zum Industrietag in Berlin unter anderem Bundeskanzlerin Angela Merkel und den französischen Premier Manuel Valls.
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