Gutes Jahr für Photovoltaikanlagen
Hintergrund

Regensburg . In den bayerischen Städten schien die Sonne 2015 bereits jetzt wesentlich häufiger als im gesamten Vorjahr. Laut Zahlen des Deutschen Wetterdienstes hat München für dieses Jahr bereits 1823 Sonnenscheinstunden (2014: 1666) gezählt, Würzburg 1675 (2014: 1613), Regensburg 1662 (2014: 1590) und Passau sogar 1817 (2014: 1682). Nur Nürnburg ist mit 1668 Stunden leicht unter Vorjahresniveau (1687). Der Durchschnitt liegt deutschlandweit bei 1528 Sonnenscheinstunden. Von den mehr als 1,5 Millionen Solaranlagen in Deutschland steht fast jede Dritte in Bayern.

"Wir rechnen damit, dass Photovoltaikanlagen in Deutschland dieses Jahr so viel Strom erzeugen wie noch nie zuvor", sagt Franco Gola von Eon-Energie Deutschland. Bereits 2014 steuerten Photovoltaik-Anlagen sechs Prozent zum Stromverbrauch in Deutschland bei - Tendenz steigend. Im Süden Deutschlands hat vor allem der November in den ersten drei Wochen vielerorts mit blauem Himmel überrascht und dem Oktober den Rang abgelaufen. Um möglichst viel aus einer Photovoltaikanlage herauszuholen, sollten Betreiber sie regelmäßig überprüfen. Eon bietet dazu unter www.eon-solarprofis.de einen kostenfreien Ertragscheck an. Damit kann online die Anlage gecheckt werden - unabhängig vom Hersteller. Der Energieanbieter errechnet in wenigen Schritten, ob die Anlage die volle Leistung bringt. Informationen unter www.eon-solarprofis.de.

Export-Alternativen zu Russland

Regensburg. Die Sanktionen der EU gegen Russland haben zu einer Umorientierung der Exportaktivitäten ostbayerischer Unternehmen geführt. Gleichzeitig ließen sich viele Firmen "Hintertürchen" offen und zogen sich nicht ganz aus dem Land zurück. Zu dieser Erkenntnis gelangt der Außenwirtschaftsausschuss der IHK Regensburg. "Zur Jahreswende litten die Firmen noch unter dem starken Rückgang im Russland-Geschäft. Sie haben sich darauf eingestellt und die Märkte in anderen Ländern angepackt", berichtete Ausschussvorsitzender Rainulf Diepold. "Die Exportlage hat sich erholt", pflichtete Dr. Alfred Brunnbauer von der IHK bei. Im 3. Quartal wuchsen die Exporte um 7,8 Prozent. Die Trendmärkte liegen besonders in Spanien, Tschechien und Großbritannien sowie in den USA.
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