Handwerkskammer ehrt die jahrgangsbesten Jungmeister in Straubing
Leidenschaft gezeigt

Die "Meister der Meister" mit Bischof Rudolf Voderholzer (Mitte) und Vertretern der Handwerkskammer, der Politik sowie der Sparkasse. Bild: nt/az

Straubing. "Feiern wir unsere besten Meister mit Hochachtung vor ihrer Leistung", sagte Toni Hinterdobler, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Niederbayern/Oberpfalz. Am Freitag sind im Straubinger Sparkassensaal die 21 besten jungen Handwerkermeister geehrt worden. Drei Frauen und 18 Männer erhielten von Kammer-Präsident Georg Haber eine Medaille und eine Ehrenurkunde. Die Meisterfeier stand unter dem Motto "Leidenschaft ist das beste Werkzeug". Haber dankte den Besten für diese Leidenschaft, die sie bei ihrer Ausbildung gezeigt hatten und betonte, dass das Handwerk das Herzstück des Mittelstandes sei: "Als vielseitiger Wirtschaftsbereich prägt und gestaltet es unseren Alltag. Ohne das Handwerk würde es den im Ausland viel gelobten deutschen Mittelstand gar nicht geben." Er erklärte aber auch, dass derzeit ein Ungleichgewicht in der deutschen Bildungslandschaft herrsche, da der Trend zu Universität und Hochschule geht. Dieser Trend führe jedoch zu einer Wachstumsbremse für die Volkswirtschaft. Dass sich die Meister nicht hinter Hochschulabsolventen verstecken müssten, betonte auch Hinterdobler. "Der Berufsweg Handwerk ist ein Karriereweg", erklärte Hinterdobler: "Ihr leistet Unverzichtbares."

Der Regensburger Bischof Rudolf Voderholzer beglückwünschte die 23 "Meister der Meister" und wünschte ihnen, dass sie eine Berufung in dem gefunden hätten, was sie von nun an tun. Zu den Jahrgangsbesten gehören der Metzgermeister Christian Witt (Weiherhammer, Kreis Neustadt/WN) und der Kraftfahrzeugtechnikmeister Tim Enders (Neunburg vorm Wald, Kreis Schwandorf).
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