Henkel schweigt zu Wella-Coup

Das Logo der Wella AG am Großlager des Haarpflege-Spezialisten an der damaligen Firmenzentrale in Darmstadt-Weiterstadt in Hessen. Von Henkel gibt es nach wie vor keinen Kommentar zu Spekulationen über einen Kauf von Wella. Bild: dpa
Der Kosmetik-Hersteller Henkel will sich weiterhin nicht zu Spekulationen äußern, der Konzern strebe eine milliardenschwere Übernahme des Haarpflege-Spezialisten Wella an. In einem Interview der "Welt am Sonntag" wollte Henkel-Chef Kasper Rorsted diese Spekulationen nicht kommentieren.

Rorsted betonte jedoch in diesem Zusammenhang, dass Henkel "gut aufgestellt" sei. "Wir brauchen also nicht unbedingt große, milliardenschwere Zukäufe, um unsere Finanzziele zu erreichen. Aber seien Sie sicher, dass wir unsere Mittel auch weiterhin klug investieren werden", sagte der Manager. Medien hatten berichtet, dass Henkel dem US-Konzern Procter & Gamble bereits ein Angebot für Wella vorgelegt hat.

Nach früheren Angaben kann Henkel bis zu 4,5 Milliarden Euro aufbringen, ohne schlechtere Bonitätsnoten fürchten zu müssen. Mit einer Übernahme würde Henkel seinen kleinsten Konzernbereich Körperpflege stärken, der 2014 bei einem Umsatz von 3,55 Milliarden Euro einen Gewinn vor Zinsen und Steuern von 421 Millionen Euro erzielte.
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