Höhere Heizkosten in Abrisshaus

Der Bundesgerichtshof (BGH) hat höhere Heizungskosten-Nachzahlungen für eine Mieterin in einem Abrisshaus gebilligt. Es sei "nicht unangemessen", wenn sich die verbleibenden Mieter an den höheren Kosten beteiligten, die ein fast leerstehendes Haus verursache, hieß es am Mittwoch. Die Richter gaben damit einer Wohnungsgenossenschaft recht, die eine ihrer Mieterinnen verklagt hatte. Die Frau lebte als eine der Letzten in einem 28-Familien-Haus, das abgerissen werden sollte. Die Mieterin sollte noch knapp 600 Euro nachzahlen. Der Grund: Die auf viele Wohnungen ausgelegte Heizungsanlage arbeitete wegen des Leerstandes nicht mehr kostengünstig, was sich aufgrund des Berechnungsschlüssels nachteilig für die Mieterin auswirkte. Der BGH urteilte: Die Genossenschaft habe sich bei den Berechnungen der Kosten an die gesetzlichen Vorgaben gehalten.
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