HSH Nordbank angeblich vor Strafzahlung

Die HSH Nordbank soll nach Medienberichten ein Bußgeld von 22 Millionen Euro bezahlen, weil sie reichen Kunden bei der Hinterziehung von Steuern geholfen haben soll. Die frühere Luxemburger Filiale der Landesbank habe zwischen 2006 und 2011 Briefkastenfirmen vermittelt, bei denen vermögende Kunden Geld vor dem Fiskus verstecken konnten, heißt es bei Süddeutscher Zeitung (Mittwochsausgabe), NDR und WDR. Auf die Strafzahlung habe sich die Bank mit der Kölner Staatsanwaltschaft verständigt, wo die Ermittlungen geführt werden. Der Bußgeldbescheid sei jedoch noch nicht erlassen.

"Wir sind in vertrauensvollen Gesprächen mit der Kölner Staatsanwaltschaft", sagte ein Sprecher der Bank. "Da dies ein laufendes Verfahren ist, werden wir uns zu Details nicht äußern." Auch von der Staatsanwaltschaft gab es keine Erklärung zu dem Fall und eventuell weiteren Ermittlungsverfahren.
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