Hugo Boss setzt auf weibliche Kundschaft

Mit Artikeln wie Damenhandtaschen will Hugo Boss verstärkt Frauen als Kunden gewinnen. Zudem will der Modekonzern im laufenden Jahr rund 50 neue Läden eröffnen. Durch die eigenen Filialen kann er seine Kundschaft nicht nur direkter ansprechen. Die Kunden sind in der Regel auch eher bereit, mehr Geld in den Geschäften auszugeben, weil der direkte Vergleich zu Konkurrenzmarken wegfällt. Bild: dpa
Der Modekonzern Hugo Boss will mit noch mehr eigenen Läden und Angeboten für die weibliche Kundschaft gegen die Konjunkturschwäche in vielen Ländern ankämpfen. Die zum Jahresende 2014 vor allem in Europa spürbare Markteintrübung habe auch den Start in das neue Geschäftsjahr belastet, sagte Konzernchef Claus-Dietrich Lahrs am Donnerstag in Metzingen (Baden-Württemberg).

2014 hatte vor allem gegen Ende des Jahres das Wachstum nachgelassen. Das ungünstige Wetter, die Russland-Krise und eine nachlassende Kauflaune erschwerten das Geschäft. Der Umsatz stieg um 6 Prozent auf 2,57 Milliarden Euro, das operative Ergebnis um 5 Prozent auf 591 Millionen Euro. Der auf die Anteilseigner entfallende Gewinn legte wegen der Aufwendungen für die Schließung eines Produktionsstandortes in den USA sowie für die Vertragsauflösung mit einem Handelspartner im Nahen Osten nur um 1 Prozent auf 333 Millionen Euro zu. Den Aktionären will Hugo Boss dennoch eine um 8 Prozent höhere Dividende von 3,62 Euro zahlen.
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