Immobilien stark nachgefragt
Kurz notiert

Weiden/Amberg. Die niedrigen Zinsen sorgen weiterhin für eine hohe Nachfrage nach Immobilien in der mittleren und nördlichen Oberpfalz. "Im ersten Halbjahr 2015 haben wir viele Wohnträume realisiert", sagt Sebastian Hackl, Niederlassungsleiter Privatkunden der Commerzbank Weiden. "Das ist ein Rekordwert! Im vergangenen Jahr sind wir schon stark gewachsen, jetzt ist das Volumen noch einmal um 25 Prozent gestiegen," heißt es in einer Pressemitteilung.

Auch das Firmenkundengeschäft habe vor allem im internationalen Geschäft und beim Kreditvolumen im Niedrigzinsumfeld einen Zuwachs verzeichnet. "Aufgrund der volatilen Devisenmärkte werden verstärkt Kurssicherungen nachgefragt. Im Kreditgeschäft haben wir in der Region im ersten Halbjahr 2015 ein Wachstum von 8 Prozent erzielt ", sagte Horst Schmidt, Niederlassungsleiter der Mittelstandsbank Weiden. Momentan seien vor allem "passgenaue technische und finanzielle Lösungen" mit öffentlichen Förderprogrammen für Energieeffizienz-Maßnahmen bei den Firmenkunden ein wichtiges Thema, denn bis zum 5. Dezember 2015 sind Unternehmen ab 50 Millionen Euro Jahresumsatz gesetzlich verpflichtet, Energieaudits durchzuführen.

Wöhrl sichert sich exklusive Labels

Nürnberg. Wöhrl und SinnLeffers, die im Eigentum der Familie von Unternehmer Gerhard Wöhrl stehen, haben sich die Exklusivrechte der Labels Yamamay (italienischer Wäsche- und Bademoden-Hersteller) und Carpisa (Reiseutensilien) für den deutschen Markt gesichert. Beide Marken sind unter dem Dach der Pianoforte Holding angesiedelt. Wöhrl (Filialen in Amberg und Weiden) und SinnLeffers nutzen diese Rechte und vertreiben die italienischen Labels über ihre Shop-in-Shop-Systeme.

Die beiden Modehändler wollen mit dieser strategischen Partnerschaft ihre Sortimentskompetenz ausbauen.

Digitaler Wandel in der Oberpfalz

Dortmund/Regensburg. Die Industrieunternehmen in der Oberpfalz müssen auch Schnittstellen wie den Vertrieb fit für den digitalen Wandel machen: Das ist eines der Ergebnisse einer Studie über Welt- und Europamarktführer mit Hauptsitz in Deutschland, die vom Qualifizierungs-Dienstleister TK Leaderspoint Group durchgeführt wurde. "Die Industrie in der Oberpfalz ist mittelständisch geprägt. Diese in ihren Bereichen häufig sehr erfolgreichen Unternehmen sind zumeist als Zulieferer in Wertschöpfungsketten integriert. Für diese Unternehmen wird die Digitalisierung insbesondere von Interaktionsprozessen die nächste Herausforderung darstellen," sagte Studienleiter Björn Wechsel.

Die Einkäufer versuchten, die Beschaffungs-Prozesse noch effizienter und die Leistungen der Lieferanten noch transparenter und damit vergleichbarer zu machen. "Das setzt viele Lieferanten unter Druck." Die komplette Studie wird im Herbst erscheinen und schwerpunktmäßig Erfolgsregeln und Potenziale für den B2B-Vertrieb aufzeigen. Befragt wurden Einkäufer bei 29 deutschen Welt- und Europamarktführern, den sogenannten (Hidden) Champions, die als besonders erfolgsorientiert und effizient gelten
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