Immobilienriese bleibt auf Einkaufstour

Der größte deutsche Wohnungsvermieter, Deutsche Annington, greift erneut auf dem Immobilienmarkt zu. Für 1,9 Milliarden Euro will der Konzern die Gruppe Süddeutsche Wohnen (Südewo) mit 19 800 Wohnungen überwiegend in Baden-Württemberg übernehmen. Finanziert wird der Zukauf über eine Ausgabe neuer Aktien. Damit will die Deutsche Annington 2,25 Milliarden Euro einnehmen. Das Unternehmen sei außerdem bereit, in die neu gekauften Wohnungen "deutlich mehr zu investieren als das bisher der Fall ist", versprach Konzernchef Rolf Buch am Montag.

Verkäufer der Südewo ist der Konkurrent Patrizia Immobilien. Diese hatte den Großteil der Wohnungen von der Landesbank Baden-Württemberg gekauft und dafür 1,4 Milliarden Euro bezahlt. Mit der Übernahme soll die Zahl der Wohnungen der Deutschen Annington auf rund 370 000 steigen. Das Unternehmen hatte erst zu Jahresanfang für rund 4,3 Milliarden den Konkurrenten Gagfah übernommen.
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