Imtech: Arbeit am Flughafen geht weiter

Trotz seines Insolvenzantrags will der Gebäudeausstatter Imtech Deutschland die Arbeiten am neuen Hauptstadtflughafen BER wie geplant fortsetzen. Das teilte der vorläufige Insolvenzverwalter, Peter-Alexander Borchardt, am Montag in Hamburg mit. Die Mitarbeiter sämtlicher Gewerke sowie die Subunternehmer hätten zugesagt, "den Flughafenbau bis auf weiteres unverändert fortzuführen". Ziel des vorläufigen Insolvenzverfahrens sei nun, den Geschäftsbetrieb von Imtech Deutschland weiter zu führen und möglichst viele der rund 4000 Arbeitsplätze zu erhalten.

Der Insolvenzantrag der deutschen Tochter des niederländischen Gebäudeausstatters Imtech war am Donnerstag in Hamburg eingereicht worden. Imtech ist eine der wichtigsten Baufirmen auf der BER-Baustelle. Sie ist unter anderem für Elektro-, Sanitär- und Lüftungsarbeiten zuständig. Nach dem Insolvenzantrag hatte Flughafen-Chef Karsten Mühlenfeld eine aus Baufachleuten und Juristen bestehende "Task Force" eingesetzt, um die Folgen für den BER einschätzen zu lassen.
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