Interessent für die Postbank

Für die Deutsche-Bank-Tochter Postbank gibt es Medienberichten zufolge einen ersten ernsthaften Kaufinteressenten: Die österreichische Bawag prüfe den Kauf des Bonner Instituts und habe gegenüber der Deutschen Bank Interesse signalisiert, berichtet "Welt Online" am Freitag. Nach Informationen von "Manager Magazin Online" (Freitag) ist das Wiener Institut bereit, bis zu 4,5 Milliarden Euro für die Postbank zu zahlen. Der US-Finanzinvestor Cerberus als Bawag-Haupteigentümer habe sein Interesse in Frankfurt hinterlegt.

Die Deutsche Bank hatte angekündigt, sich von der Postbank trennen zu wollen. Angestrebt ist ein Börsengang, der Vorstand hatte aber verdeutlicht, dass Kaufangebote geprüft würden. Ein Sprecher der Deutschen Bank wollte die Berichte zum angeblichen Bawag-Interesse am Freitag nicht kommentieren.
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