Investoren greifen nach Reebook

Dem "Wall Street Journal" zufolge will eine Gruppe von Investoren aus Hongkong und Abu Dhabi dem Adidas-Konzern Reebok abkaufen. Für die Fitnesstochter seien die Investoren bereit, rund 1,7 Milliarden Euro zu zahlen, schreibt die Zeitung am Montag unter Berufung auf mit der Angelegenheit vertraute Personen. Ein Angebot solle bald gemacht werden. Eine Adidas-Sprecherin wollte den Bericht nicht kommentieren. Sie verwies stattdessen auf die gute Entwicklung, die die jahrelang als Sorgenkind abgestempelte Tochter zuletzt gemacht hat.

Der weltweit zweitgrößte Sportartikelhersteller steht nach zwei Gewinnwarnungen dieses Jahr unter Druck. Zuletzt war der Konzern aus Herzogenaurach (Mittelfranken) weiter hinter den Rivalen Nike zurückgefallen. Der Reebok-Kauf 2006 für etwa drei Milliarden Euro war eigentlich dazu gedacht, näher an die weltweite Nummer eins heranzurücken.
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