IWF besorgt um Euro-Zone

Der Internationale Währungsfonds (IWF) hat die Euro-Zone wegen anhaltend schwacher Wachstumsaussichten zu weiteren Reformen und Konjunkturspritzen aufgefordert. Die konjunkturelle Erholung werde zwar stärker - die Wirtschaft der 19 Euro-Länder dürfte im nächsten Jahr um 1,7 Prozent zulegen. Die mittelfristigen Aussichten aber seien verhalten, schreibt der IWF in einem am Montag vorgelegten Bericht. Die Arbeitslosigkeit sei immer noch zu hoch. Als Risiken für die Währungsunion werden zudem Ansteckungsgefahren durch Griechenland genannt. Der IWF fordert eine "umfassende politische Reaktion". So sollten etwa Euro-Länder mit Handelsbilanzüberschüssen sollten die Inlandsnachfrage stärken. Gemeint ist damit unter anderem Deutschland, auch wenn der IWF keine einzelnen Länder nennt.
Weitere Beiträge zu den Themen: Berlin (7520)Washington (544)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.