IWF: Schwaches Wachstum in Euro-Zone

Die Euro-Zone muss sich nach Einschätzung des Internationalen Währungsfonds (IWF) längerfristig auf ein schwaches Wirtschaftswachstum einstellen. Zwar habe sich die Konjunktur in der Region zuletzt erholt, aber für die Zukunft gebe es derzeit kaum Aussichten auf eine weitere Verbesserung, heißt es in der IWF-Prognose für die Weltwirtschaft, die am Dienstag in Washington veröffentlicht wurde. Die Überalterung der Gesellschaft, geringe Investitionsbereitschaft und eine zu langsame Zunahme der Gesamtproduktivität seien die Hauptgründe.

Der Fonds fordert mehr öffentliche Ausgaben, etwa für Infrastruktur und Bildung. So würden neue Arbeitsplätze geschaffen, die Bürger könnten mehr ausgeben und ihre Schulden tilgen. Die längerfristig gedämpften Wachstumsaussichten in Europa begründete der IWF auch mit der zurückliegenden Schulden-Krise. Viele Staaten und Haushalte kämpften mit hohen Schulden. Investoren seien noch immer pessimistisch und trauten sich nicht, ihr Geld einzusetzen.
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